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Der Freistaat Bayern

Bayern - Fortschritt mit Tradition

Bayern ist ein leistungsfähiger und innovativer Standort im Herzen Europas. Er bietet durch modernste Energie-, Verkehrs- und Telekommunikationsinfrastruktur, hochqualifizierte Arbeitskräfte und stabile Rahmenbedingungen ideale Voraussetzungen für globale wirtschaftliche Aktivitäten. Das nutzen aber nicht nur weltbekannte große bayerische Unternehmen wie Siemens, BMW, Audi, MAN, EADS oder adidas und Puma, sondern gerade auch eine Vielzahl innovativer mittelständischer Betriebe. Rund 1.400 ausländische High-Tech-Unternehmen aus mehr als 30 Ländern haben einen Sitz im Freistaat. Darunter befinden sich unter anderem die Europa-Zentrale von Microsoft oder das europäische Forschungszentrum von General Electric.

Bayern zählt national wie international zu den wirtschaftsstärksten Regionen. 2007 fiel das nominale Pro-Kopf-Einkommen in Bayern um fast ein Fünftel höher aus als im Bundesdurchschnitt. Im Vergleich der Wirtschaftskraft pro Einwohner unter den Staaten der EU rangiert der Freistaat an vierter Stelle.

Allein neun der 30 größten deutschen DAX-Konzerne haben im Freistaat ihren Stammsitz. Das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft bildet aber dennoch der Mittelstand. Die Vielzahl leistungsfähiger kleiner und mittlerer Betriebe in Industrie, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe schafft beinahe 50 % des gesamtwirtschaftlichen Umsatzes. Insbesondere für High-Tech-Unternehmen ist der Freistaat als Investitionsstandort attraktiv. Annähernd 50% aller in Deutschland ansässigen einschlägigen Unternehmen haben ihre Niederlassungen in Bayern. Ausschlaggebend hierfür sind in erster Linie die High-Tech-Cluster, die Bayern in zahlreichen neuen Technologien zu einem Standort von nationalem und internationalem Spitzenrang machen. Angefangen bei der Informations- und Kommunikationstechnik über die Bio- und Gentechnologie bis hin zur Energie-, Medizin- und Umwelttechnik besetzt Bayern Spitzenpositionen in Europa. Unternehmen finden hier sowohl hochqualifiziertes Personal als auch ein dicht gesponnenes Netz kleiner und mittelständischer Betriebe als Zulieferer und Abnehmer.

Elf Universitäten, siebzehn Fachhochschulen sowie elf Max-Planck-Institute und neun Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft sorgen in Verbindung mit einem breit gefächerten Kompetenznetzwerk in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung für Innovationskraft. Gut 27 Prozent aller deutschen Patente werden heute von bayerischen Firmen angemeldet. Mit einem F&E-Anteil von über 3 Prozent am BIP übertrifft Bayern bereits heute die Lissabonner Zielvereinbarung.

Die EU-Osterweiterung hat Bayern noch einen zusätzlichen Schub gegeben. Bayern befindet sich heute im Zentrum eines Wirtschaftsraumes mit annähernd 500 Millionen Verbrauchern. Traditionell sind die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu den zentral- und osteuropäischen Nachbarländern sehr eng. Auch die Verkehrsanbindung dorthin ist hervorragend: Allein vom Flughafen München starten jede Woche über 500 Flugzeuge nach Mittel- und Osteuropa.

Maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg Bayerns tragen freilich auch die weichen Standortfaktoren bei. Das reicht von einem Höchstmaß an innerer Sicherheit über das reiche Kulturangebot und die lebenswerten Traditionen bis hin zu den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und der intakten Natur. Über 76 Millionen Übernachtungen und 26,4 Millionen Urlaubs- und Geschäftsreisende allein im letzten Jahr sind eine deutliche Sprache. Investieren, arbeiten und leben, wo andere Urlaub machen - in nur wenigen Regionen weltweit trifft dies so gut zusammen wie in Bayern.

Quelle: www.invest-in-bavaria.com, veröffentlicht in "aktuell", Ausgabe 28, Sommer 2008

Kontakt

Dr. Peter Presber
Repräsentant des Freistaates Bayern in Kroatien
Tel.: +385-1-6311 600
E-Mail: bayern(at)ahk.hr

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