AHK Kroatien in Ihrer Region

Im Jahr 2017 setzen wir unsere Regionalisierungsaktivitäten fort.

Die genauen Termine geben wir rechtzeitig bekannt.

AHK-Regionalkonferenzen in 2016

AHK-Regionalkonferenz und Wirtschaftstreffen in Virovitica, 16.06.2016

Region Virovitica-Podravina: Produktionsstandorte und Investitionsanreize locken, günstigere Verkehrsanbindungen stehen noch aus

Auf der ersten Regionalkonferenz in diesem Jahr trafen am 16. Juni AHK-Vertreter, Vorstands- und Kammermitglieder auf zahlreiche Unternehmen und Institutionen der Region Nordostkroatien. Dabei wurden Potenziale der Zusammenarbeit aufgezeigt, die Wirtschaftsaussichten der Gespanschaft Virovitica-Podravina diskutiert und Best-Practice-Beispiele vor Ort besichtigt. Um auf die Standortvorteile der Region aufmerksam zu machen und neue Investoren anzuziehen, bieten die Stadt und die Gespanschaft verschiedene Investitionsanreize. Günstige Grundstückspreise, beschleunigte Genehmigungsverfahren und niedrige Kommunalabgaben in städtischen Gewerbezonen sollen den Investitionsstandort Nordost-Kroatien aufleben lassen.

Platz gibt es genug: Acht Gewerbezonen wurden in Virovitica seit 2006 eröffnet. Mittlerweile gehen über 60 Unternehmen dort ihrer Geschäftstätigkeit nach, teils im produzierenden Gewerbe und in verschiedenen Branchen, von der Holzverarbeitung, Lebensmittelindustrie, Energetik bis hin zur Abfallwirtschaft. Dennoch sind sich die Vertreter der Gespanschaft und der Stadt im Klaren: Für die weitere Entwicklung der Region ist es dringend notwendig, die bestehenden Verkehrsanbindungen auszubauen und die Verkehrsinfrastruktur zu erweitern, um so die nordöstlichste Region Kroatiens, die sich direkt an der Grenze zu Ungarn befindet, besser an die Hauptverkehrsadern des Landes anzubinden.

Abgerundet wurde das Wirtschaftstreffen durch die Besichtigung der Fabrikhallen des Möbelherstellers TVIN, das seit über 100 Jahren Tradition zu den bedeutendsten holzverarbeitenden Unternehmen des Landes zählt und als Zulieferer für den schwedischen Einrichtungskonzern IKEA auch am europäischen Markt Fuß gefasst hat. Das Programm ging am Abend in eine Netzwerkveranstaltung über, bei der die Teilnehmer umfangreiche Möglichkeiten hatten, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.

Wir danken unseren Sponsoren SANO d.o.o. und Croatia Express für die freundliche Unterstützung und unseren Gastgebern, der Gespanschaft Virovitica-Podravina, der Stadt Virovitica und der Wirtschaftskammer der Gespanschaft Virovitica-Podravina für die fachliche Unterstützung bei der Durchführung der 3. AHK-Regionalkonferenz.

AHK-Regionalkonferenzen in 2015

Regionalisierungsaktivitäten in der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar, 25.11.2015

2. AHK Regionalkonferenz erfolgreich durchgeführt

Die Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer hat im Rahmen ihrer Regionalisierungsaktivitäten am 25. November 2015 eine Regionalkonferenz in Rijeka organisiert. Ziel dieser Veranstaltung war es, mit Kammermitgliedern und Medien über die Wirtschaftspotenziale der Gespanschaft Primorje- Gorski Kotar zu diskutieren und anhand von Erfolgsgeschichten aus der Region Erfahrungen auszutauschen und Handlungsempfehlungen zu geben.

Die 2. AHK Regionalkonferenz begann am Vormittag in den Räumlichkeiten der Kroatische Wirtschaftskammer in Rijeka und wurde durch Grußworte des Präsidenten der Wirtschaftskammer Rijeka, Vidoje Vujić, des Vorstandsvorsitzenden der AHK Kroatien, Nicolas Baron Adamovich, des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Rijeka, Marko Filipović, des Stellvertretenden Gespans der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar, Petar Mamula und des Ständigen Vertreters des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland Andreas Krauß eröffnet. Vidoje Vujić betonte, wie wichtig es für Rijeka als größte Hafenstadt Kroatiens sei, intensiver an ihrer Infrastruktur und geostrategischen Position zu arbeiten. Eine bessere Verbindung mit den anderen Regionen und Nachbarländern solle zur Optimierung des Tourismus beitragen, der einen der wichtigsten Sektoren der Region darstelle. Über die Rolle und Funktion der AHK Kroatien zur Förderung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und Unterstützung von Unternehmen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit sowie die Vorteile einer Mitgliedschaft in der AHK sprach der Geschäftsführer der AHK Kroatien, Gunther Neubert.

Die Regionalkonferenz wurde mit einer Panel-Diskussion unter Leitung von Baron Adamovich abgerundet, an der Marko Filipović als Vertreter der Stadt Rijeka, Klaus Dieter Martin (European Coastal Airlines), Georg Eltz Vukovarski (Valamar Riviera d.d.) und Irvin Badurina von der Industriezone Bakar teilnahmen. Diskutiert wurde über die Erfahrungen und Chancen für Investitionen in der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar. Marko Filipović betonte, dass besonders Investitionen in Hotelanlagen und eine breitere Veranstaltungspalette Priorität hätten. Als wichtigen Anleger und Partner in der unternehmerischen Gestaltung der Region sehe er die Universität Rijeka, die sich schon einige Male als Investor bei neuen und kreativen Ideen eingebracht habe. Georg Eltz Vukovarski sprach über die administrativen Hindernisse, auf die er in Kroatien gestoßen sei. Dabei verwies er auf die komplexe und ineffiziente Bürokratie, die eines der größten Probleme für die Planungssicherheit im Lande darstelle. Irvin Badurina schilderte seine Sicht der Investitionsmöglichkeiten in Kroatien am Beispiel der Industriezone in Bakar, der größten Industriezone des Landes, die im Anschluss an die Panel-Diskussion besichtigt wurde.

Regionalisierungsaktivitäten am 16.-17. Juni 2015 in Slawonien

Die Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer hat im Rahmen ihrer Regionalisierungsaktivitäten am 16. und 17. Juni 2015 eine Veranstaltung zum Thema „Die Bedeutung Slawoniens für die deutsch-kroatischen Wirtschaftsbeziehungen“ in Osijek durchgeführt. Das Ziel dieses Events war es, sowohl für Mitglieder der Kammer als auch für Gäste und Medien über Wirtschaftspotenziale der Region Slawonien zu diskutieren und Herausforderungen als auch Erkenntnisse, Erfahrungen und Empfehlungen aus „Erfolgsgeschichten“ zu erörtern.

Am ersten Tag der Veranstaltung besuchten die Teilnehmer das Unternehmen Meggle d.o.o. (GmbH), wo sie vom Vorstandsvorsitzenden Marjan Vučak empfangen und begrüßt wurden. Meggle Kroatien ist heute die drittgrößte Molkerei in Kroatien mit einer bemerkenswerten Produktionstradition hochwertiger Milchprodukte, 208 Mitarbeitern und einer Verarbeitung von ca. 80.000 Liter pro Tag. „Im Jahr 1996 ist Meggle zunächst mit einem Vertrieb in Opatija auf dem kroatischen Markt präsent gewesen. Drei Jahre später begann die Produktion unserer Produkte dank der Zusammenarbeit mit der Molkerei IPK Mia aus Osijek aus der später Meggle Mia d.o.o. wurde. Im September 2004 fusionierten Meggle Mia d.o.o. und IPK Mia und die Zusammenarbeit wurde unter dem neuen Namen Meggle Osijek d.d. fortgesetzt. Ein Jahr später ging aus dem Produktionsbetrieb Meggle Osijek d.d. und der Vertriebsgesellschaft Meggle Adria d.o.o. das heutige Unternehmen Meggle Hrvatska d.o.o. mit Sitz in Osijek hervor“, gab Herr Vučak einen Auszug aus der Geschichte des kroatischen Meggle.

Beim späteren Networking-Abend in dem Weinkeller Josić bei Spezialitäten und Weinen aus Baranja wurde über den eindrucksvollen Betrieb von Meggle weiter gesprochen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Teilnehmer auch vom deutschen Honorarkonsul in Osijek Ivica Škojo begrüßt. Željka Bagarić vom Tourismusverband Baranja präsentierte die Tourismuspotenziale Baranjas und lud die Gäste zu einem erneuten Besuch ein. Das Vorstandsmitglied der Baufirma Osijek Koteks d.d. Marko Tadić lobte in seiner kurzen Ansprache diese Initiative der Regionalisierung der AHK Kroatien.

Am nächsten Tag fand in den Räumlichkeiten der Gespanschaftskammer Osijek ein Wirtschaftstreffen zum Thema „Die Bedeutung Slawoniens für die deutsch-kroatischen Wirtschaftsbeziehungen“ statt, das in Zusammenarbeit mit der dortigen Wirtschaftskammer organisiert wurde. Die Veranstaltung wurde durch Grußworte des Präsidenten der Kammer Zoran Kovačević, des Vizebürgermeisters Vladimir Ham, des stellvertretenden Gespans Dragan Vulin sowie dem Vorstandsvorsitzenden der AHK Kroatien Nicolas Baron Adamovich eröffnet. Herr Adamovich erwähnte dabei, dass die Potenziale Slawoniens wie Landwirtschaft und Holzindustrie bekannt sind, aber dass es - auch wenn wenige, ebenso erfolgreiche Beispiele deutscher Investitionen wie Meggle und Harburg Freudenberger gibt. „Das Investitionsklima in Kroatien im Vergleich zu Ländern aus der Region ist nicht sehr günstig, weder für die ausländischen noch für die kroatischen Investoren“, betonte Adamovich.

Der Präsident der Gespanschaftskammer Osijek Zoran Kovačević sagte, dass der Außenhandel mit Deutschland insgesamt 20 Prozent des gesamten Warenaustausches der Gespanschaft ausmacht und jahresabhängig zwischen 300 und 400 Unternehmen aus Slawonien mit Deutschland zusammenarbeiten und ging in seiner Präsentation auf die Potenziale dieses Teils Kroatiens ein. Über die Aktivitäten der AHK Kroatien und die Möglichkeiten, die sie für slawonische Firmen bereithält, sprach der Geschäftsführer Gunther Neubert. Dr. Zoran Domić von der Rechtsanwaltskanzlei SchlarmannvonGeyso aus Hamburg erläuterte die rechtlichen und steuerlichen Aspekte der Geschäftstätigkeit in Deutschland. Nach den Vorträgen fand eine Panel-Diskussion an der Dr. Branimir Kampl (Sano d.o.o.), Zoran Uranjek (Harburg-Freudenberger Belišće d.o.o.), Georg Elz Vukovarski (Valamar Rivijera d.o.o.) und Vladimir Ham (Stadt Osijek) teilnahmen und mit dem Publikum wirtschaftlich-gesellschaftliche Themen diskutierten.

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