"FOOD MADE IN GERMANY" - Deutsche Exportförderung in Mittel- und Osteuropa
Exportförderung auf wichtigen Märkten
Da durch den Wegfall der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH zu Beginn 2009 dem Agrarsektor auf bedeutenden Zielmärkten ein wichtiger Partner fehlt, werden das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) künftig auf ausgewählten Auslandsmärkten zusammenarbeiten. Die Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) übernehmen die Betreuung und Beratung deutscher Unternehmen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
Die Deutsche Handelskammer in Österreich koordiniert dabei die Aktivitäten der AHKs in Mittelosteuropa.
Für Kroatien wird diese Funktion durch die Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer DKIHK wahrgenommen. Die DKIHK verfügt über die erforderlichen Marktkenntnisse und kennt die Vertriebsstrukturen. Durch die feste Verankerung in die Unternehmernetzwerke in Kroatien hat die DKIHK Zugänge zu verschiedenen Entscheidungsträgern. Darüber hinaus gehört die Analyse des institutionellen Rahmens zu unserem wichtigsten Know-how.
Um deutsche Unternehmen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft an den kroatischen Markt heranzuführen erstellt die DKIHK Marktanalysen und organisiert Markterkundungsreisen, Geschäftsreisen und Kooperationsbörsen.
Hintergrund
Essen und Trinken aus Deutschland hat international einen hohen Stellenwert. Süßes und Salziges aus den unterschiedlichen Regionen Deutschlands ist vielfältig und beliebt.
Besonders gefragt sind im Ausland Fleisch, Molkereiprodukte, Süßwaren und alkoholische Getränke. Die Märkte Österreich und Mittelosteuropa zeigen sich wachstumsstark und entwickeln sich im Absatz für deutsche Lebensmittelexporteure sehr positiv. „Food made in Germany“ genießt in den genannten Zielmärkten einen ausgezeichneten Ruf. Wesentlich für den Erfolg deutscher Lebensmittel sind die hohe Qualität der Produkte, das positive Image, das gute Preis-Leistungsverhältnisses sowie die ansprechende Präsentation und Verpackung. Die Lieferzuverlässigkeit deutscher Hersteller wird weltweit geschätzt.
Doch das Wissen um die hohe Qualität deutscher Agrar- und Ernährungserzeugnisse reicht nicht aus, um sich auf den Auslandsmärkten zu etablieren. Es bedarf vieler Informationen, Anforderungen und Investitionen, um einen erfolgreichen Markteintritt zu bewerkstelligen. Dazu gehören Kenntnisse über die Handels- und Vertriebsstrukturen, die von Land zu Land sehr unterschiedlich sind. Logistikfragen müssen geklärt werden. Noch deutlicher werden die Unterschiede bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Verkauf der Produkte.



